Gästebuch

Kommentare: 28
  • #28

    Maria (Sonntag, 31 Juli 2016 15:09)

    Halli Hallo,

    ich habe das Gefühl, meine eigene Geschichte und Lebenssituation hier zu lesen, was mich sehr berührt. Ich befinde mich seit 3 Kahren in diesem aktiven Aufarbeitungsmodus, auch mir viel nach jahrelanger Recherche die Schuppen von den Augen, und auch ich bin adoptiert, habe meine leibliche Familie kennengelernt, aber auch keinen Kontakt mehr. Mir war genauso wie dir wichtig, meine Wurzeln zu sehen (Das ist dann noch mal eine eigene Geschichte).Auch ich befinde mich in dem Modus Grenzen besser ziehen, den erwachsenen Standpunkt und nicht den des Kindes zu vertreten, und ich bemerke stetig, wie ich mein Selbstvertrauen zurückerlange, welches mir immer streitig gemacht und als falsch dargestellt wurde. Es fühlt sich an, wie eine Reise zu mir selbst. Und ich denke, wir alle leben genau dafür. Ich habe einen anderen Blick auf die Welt gewonnen, und auch begriffen, das emotionaler Missbrauch innerhalb der Familie sehr weit verbreitet ist, und die Meisten ihn nicht erkennen können, und als Kinder und auch im Erwachsenenalter ihn auch nicht als solchen wahrnehmen können und wollen.Sei froh, das du so gesund geblieben bist, es erkennen zu können, in dem was ich gelesen habe im Laufe der Jahre, wird das als "Überlebender" bezeichnet, und das ist doch wunderbar! Ich dachte auch erst, meine Mutter sei narzisstischer Natur, aber dann schwankte ich zum Thema Borderline, allerdings haben Borderliner nie nur eine eine Diagnose meistens, sondern häufig auch noch zusätzlich eine paranoide Störung, oder eine Schizoide oder noch etwas anderes, das ist halt Persönlichkeits bedingt (und Borderliner haben auch immer narzisstische Anteile). Deshalb ist es so schwer, es einzuordnen. Alle Punkte, die du bei deiner Mutter aufgezählt hast, kenne ich genauso. Thema Zeit, Kontrolle, Autonomie, schlecht machen vor Anderen, als krank darstellen....es ist eine ellenlange Liste. Zu erkennen, das das Bild, das sie von mir zeichnete ihr eigener Spiegel war, hat bei mir zunehmend zu einer Gesundung beigetragen. ich war so beschäftigt, dieses klägliche Bild, das sie von mir zeichnete zu durchdenken, und mich zu rechtfertigen, das ich lange Zeit gar nicht begriff, das sie sich selber zeichnete. Erst war ich glücklich darüber, dann wurde ich sehr traurig, das sie so ein Mensch ist, den ich bin fähig zu lieben. Ich persönlich habe mich immer mit dem Blick für´s Positive & Schöne am Leben gehalten, nicht verfälscht und auch keine Illusion...einfach ein guter Blickwinkel, das genaue Gegenteil....und lesen, lesen, lesen :-) Mir hat die Autorin Esther E. Bläsing am besten geholfen, denn sie knüpft im jetzt und hier an, und dieser Link ist gut für´s Herz https://www.youtube.com/watch?v=wkfVe3JvIqA. Es ist gut zu wissen, das man nicht alleine ist. Vielen Dank für deinen offenen Beitrag, ich kann es 1:1 nachfühlen, und ich umarme dich gedanklich ganz ganz fest. Liebe Grüße und weiterhin eine Menge Kraft & Lebensmut und alles erdenklich Gute auf dieser Welt. Maria

  • #27

    Strandfeeling (Mittwoch, 25 Mai 2016 20:10)

    Liebe ....,
    es ist hart das zu verarbeiten, was du erleben musstest.
    Versuche einen Weg zu finden mit der Vergangenheit abzuschließen.
    Schaue nach vorn, lebe im Jetzt und freue dich auf die Zukunft.
    So gesehen hatte ich es noch gut. Misshandelt wurde ich nicht.
    Wahre Mutterliebe kannte ich nie, meine große Schwester dafür umsomehr.
    Später kamen Hassgefühle meiner Mutter hinzu. Diese Momente zu erleben waren hart.
    Aber das ist nicht mehr zu ändern.
    Ich habe mich innerlich von meiner Mutter gelöst, was ein langwieriger Prozess war.

    Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Gute.
    Ganz liebe Grüße
    Strandfeeling

  • #26

    NNMi (Sonntag, 13 März 2016 21:23)

    Danke für den Tipp mit Deiner Seite! Ich arbeite ja noch an meiner "Lösung", wie Du weißt....LG

    "Lösung" im doppelten Sinne!

  • #25

    Klaus Klüber (Dienstag, 19 Januar 2016 08:50)

    Hallo ungeliebtes Kind

    Ich kann mir vorstellen, dass Dir die Veröffentlichung Deiner Leidensodyssee nicht leicht gefallen ist. Aber nachdem ich hier nahezu alles gelesen habe, kann ich Dich nur beglückwünschen, denn meinem Eindruck nach hast Du scheinbar intuitiv alles richtig gemacht, um Dich aus eigener Kraft von den Fesseln Deiner unglückseligen Adoptivfamilie und dort im Besonderen Deiner Adoptivmutter zu befreien. Auch wenn der Prozess vielleicht noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, sehe ich Dich auf einem guten Weg. Habe da nämlich, was den Befreiungsprozess anbelangt hinsichtlich Hilfe zur Selbsthilfe durch Forenbeteiligungen ähnliche gute Erfahrungen wie Du gemacht. Und finde es gut wie auch für andere Leidensgenossen überaus hilfreich, dass Du Deine Erfahrungen hieröffentlich gemacht hast. Ergänzend möchte ich Dir wie anderen Leidgeprüften das unglaublich hilfreiche Buch vergiftete Kindheit von Susan Forward empfehlen. Die Autorin stellt darin nicht nur die verschiedenartigsten Formen elterlicher Gewalt vor, sondern gibt den Lesenden anhand eines plausiblen 10 Punkte-Plans eine enorm hilfreiche Anleitung an die Hand, um sich erfolgreich von den einstigen Abhängigkeiten giftiger Eltern zu lösen.
    Kann ich demnach aus eigener überaus positiver Erfahrung nur wärmstens empfehlen.
    Ansonsten wünsche ich Dir, wie allen durch elterliche Gewalt betroffenen Menschen jeden erdenklichen Erfolg um doch noch zu einem glücklichen und erfüllten Leben zu finden. Aber auch die Milde um ihren meist selbst in ihren Kindheiten verletzten Eltern für das Leid zu verzeihen, welches sie Dir/Euch/uns einst zugefügt haben. Denn aus meinen eigenen Recherchen ist mir inzwischen nur zu gut bekannt, dass alles irgendwo stets eine Ursache und Wirkung hat.
    Sie sind demnach meist gleichfalls Opfer wie Täter zugleich. Deshalb ist Vergebung nicht mit Vergessen gleichzusetzen, sondern man sollte weiterhin stets darauf bedacht sein sich vor weiteren Verletzungen durch uneinsichtige Mütter oder Väter zu schützen. Ein konsequenter Abbruch aller Beziehungen bildet dazu oft nur noch die einzig praktikable Lösung.
    Und kann allen Betroffenen nur wünschen, dass es ihnen trotz der zahlreichen seelischen Narben gelingt, ihren eigenen Kindern mit mehr Liebe und Bewusstsein für deren Bedürfnisse zu behandeln, als wir es selbst erfahren mussten.
    Liebe Grüße von Klaus

  • #24

    Akasia (Mittwoch, 06 Januar 2016 15:19)

    Ein sehr gute Webseite für OPFER und deren Angehörige. Ich komme hier öfter zurück weil die Linktipps sehr interessant sind und ich immer wieder daraus lese. Deine Geschichte habe ich gleich beim ersten Mal komplett gelesen. So frage ich mich, warum man eigentlich einem schwer geschundenen Opfer, das eine Leben lang mit den Folgen leben muss, so seltsam und immer noch empathielose Tipps geben möchte und sogar noch erwartet, es müsse doch die Sicht des Täters sehen und es damit entschuldigen!
    Also von Selbsterkenntnis kann ich da so gar nichts feststellen und denke das dieser Schreiber noch nicht einmal in der Lage ist, so einfache Dinge wie Täter und Opfer von einander zu trennen.
    Diese Seite ist die authentische Wiedergabe von Erlebnissen, der Webside-Inhaberin. Es geht hier nicht um die Sicht der Täter und selbst wenn man diese betrachtet, entschuldigt es überhaupt nichts! Ich finde deshalb so einen Eintrag unverschämt, ja schon fast empörend. Selbsterkenntnis stelle ich deshalb äußert in Frage und denke das hier eine betroffenes Elternteil geschrieben hat, das nun rumbettelt, ach bitte versteh mich doch warum ich das gemacht hab und es mit der Bedürftigkeit im Alter zu entschuldigen, (obgleich die seelische Bedürftigkeit des damaligen Kindes außen vor gelassen wurde) und nun auch noch eine Anforderung dessen gestellt wird, ist nun wirklich nicht zielführend.
    Ich hoffe doch sehr, das die Bedürftigkeit von "Selbsterkenntnis" somit nun selbst gesehen werden kann und damit geklärt ist, wie weit es von dieser Erkenntnis noch weg ist.
    Auch der extrem bettelnde Schlußsatz. Ich hoffe du nimmst es an, ist ausschliesslich nur die kindliche Aussage, des Kindes in dieser Person, die es aussagt. Oberlehrerhaft, weise sein möchte, es jedoch sicher nicht ist, da jegliche Selbstreflektion nicht statt findet!
    So das musste ich nun als ebenfalls betroffenes Opfer einer Mutter die andere Personen nicht als eigenes Wesen sehen kann, los werden. Deshalb wünsche ich der "Selbsterkenntnis" tatsächliche Selbsterkenntnis, den dann hören sich Worte ganz anders an und dann wird man sehen ob man noch einen Schritt weiter kommt.

  • #23

    Selbsterkenntnis (Dienstag, 29 Dezember 2015 14:14)

    Danke für die Erzahlung deiner Geschichte, wobei auch ein kleines bisschen einseitiges (kindliches) Selbstmitleid dabei ist, was man im Laufe des Lebens als reife Frau ablegen sollte, was die Kindheit betrifft. Sonst dreht man sich manchmal im Kreis. Denn auch die schrecklichen Eltern sind Menschen und haben es teils gut gemeint, aber nicht besser gekonnt. Und leider hatten sehr viele Menschen traumatische Erlebnisse durch die unfähigen Eltern und Istitutionen.
    Wenn man darüber steht hat man den größten Teil geschafft.
    Aus der Erzählung kann man nicht sofort verstehen, dass hier kein Kind oder junge Frau schreibt, also immer schauen, dass nicht nur konserviert wird. :-)
    Es ist auch schön, wenn andere einen verstehen und wertschätzen.
    Angst macht einem die Sorglosigkeit mit Institutionen und wegschauen. Die werden nicht hinterfragt.
    Daher werden viele Menschen gefoltert. Die Schilderung, was damals in der Psychiartrie passierte, also die offenbar vorsätzliche und wissentliche Schädigung kleiner Kinder durch OP zeigt, dass damals wie heute die Unfähigkeit die Macht hat, die Grausamkeit und es ist sehr merkwürdig, dass das immer und immer so weiter geht und sich irgendwelche Institutionen erlauben Folter und Körperverletzung ungeschoren auszuüben. Die Menschheit ist eben meistens blind.
    Ich wünsche dir viel Kraft, weiter loszulassen und deinen Weg weiter aufrecht zu gehen.

  • #22

    Akasia (Montag, 28 Dezember 2015 21:54)

    Hallo liebes "Nicht geliebtes Kind",
    was du erlebt hast, berührt mich tief. Ich habe Mitgefühl aber kein Mitleid. Ich denke du verstehst wie es gemeint ist. Leider habe auch ich nicht die Mutter die es schaffen konnte, ein Kind als eigenes selbständige Wesen zu sehen, dadurch fühle ich beschriebene Situationen von Dir, intensiver und tiefer, manche sind sich ähnlich oder fast deckungsgleich. Ich kann mir gut ausrechnen welche starke Persönlichkeit du dadurch geworden bist, für das Leben. Mir ging es da ähnlich. Trotzdem ist das was uns fehlt und wir nie hatten, eine schwere Last und deshalb gibt es Nächte in denen wir tief traurig und schwach sind. Und dann ist da auch niemand, der das versteht oder ein klein wenig Wärme; Nähe und Geborgenheit spendet. Gott sei Dank gibt es den Schlaf und wenn man Glück hat, versinkt man darin. Ich wünsche Dir aufgrund deiner Aufarbeitung, bei der du schon weit gegangen bist, weiterhin viel Erfolg, Freiheit und fRieden für seien Seele. Aber auch Liebe und zwar da wo auch immer du bist. Es grüßt Dich lieb Akasia

  • #21

    Stefan (Donnerstag, 10 Dezember 2015 12:57)

    Hallo,
    ich bin Stefan. Auch wenn es vielleicht nicht ganz passt - ich war bis vor kurzem der Partner einer Frau mit Symptomen einer Persönlichkeitsstörung. Diese Trennung zu verarbeiten dauert und mir fehlen noch die geeigneten Strategien. Daher finde ich besonders die Infos zu Borderline sehr gut. Darüber hinaus ist die Seite insgesamt mit vielen nützlichen Infos ausgestaltet. Gruß Stefan

  • #20

    Lena (Sonntag, 17 Mai 2015 18:14)

    Hallo ich bin Lena.
    Ich bin ein Teil einer Multiplen Persösnlichkeit.
    Ich/wir kämpfen schon sehr lange gegen die Gewalt. Wir haben schon viel erreicht glaub ich aber auf jeden Fall haben wir schon viele Rückschläge in kauf genommen.
    Gerade ist unser System gesplittert von all der Grausamkeit und Hoffnungslosigkeit, Wut und Verzweiflung.
    Vielleicht schaffen wirs ja noch.
    Hab deine Seite gelesen.
    Is schön. DANKE
    Lena
    www.lenaisonline.wix.com/unbroken

  • #19

    Angela Maria Gabriele (Sonntag, 03 Mai 2015 03:24)

    Heilung ist möglich. Danke für dein Engagement. Ich wünsche dir und den anderen Betroffenen viel Kraft. Mir helfen Natur, Kunst und intensive Wahrnehmung - Schmerz als Chance zu erkennen, wo der Schuh drückt. Spüre oft auch, wer ein vergleichbares Schicksal haben mag. Blicke, Gesten und Schwingungen. Geholfen haben mir außerdem eine gewissen Spiritualität. Und immer wieder die erleichternde Erkenntnis - dass ich nicht mehr auf einen Freispruch zu warten habe.

  • #18

    Rascal (Sonntag, 25 Januar 2015 21:04)

    Leider wurde der größte Teil der Kinder nicht geliebt und quält sich nun rum mit Depressionen und Ängsten und falschen Vorstellungen von sich selber .Krank sind für mich die ,die ihre eignen Kinder schlagen und tun als wenn alles in Ordnung wäre.Bei ihnen wurde alles empathische bei ihrer Erziehung zerstört.Die Menschen wie du und den anderen die in Behandlung sind ,ist eben nicht alles tot .Da ist noch alles empathische da und dadurch fühlt ihr ja die ganze Ungerechtigkeit und Gewalt und den Missbrauch sofort.Nicht ihr seit krank ,sondern die ,denen nichts auffällt.Zieh dich soweit zurück es eben geht und halte Abstand von Menschen die dir nicht gut tun, Eltern aber auch andere Menschen.

  • #17

    Nicht geliebtes Kind (Freitag, 26 Dezember 2014 10:43)

    Liebe Besucher, Danke für Eure Einträge und Euren Besuch!
    Verstehen, aufarbeiten und zu wissen, ich bin nicht allein damit, es gibt noch andere, hat auch mir sehr geholfen. Und es ist weiterhin so. Im Web ist ein Forum quasi meine "Selbsthilfegruppe" Es ist wichtig sich auszutauschen, aufzuarbeiten. Denn wer wenn nicht LeidensgenossInnen versteht uns besser und was wir erlebt haben und was wir bis heute in uns tragen an Last.

    Mut und Zuversicht wünsche ich euch und immer ein Licht und einen guten Freund !

    Ich wünsche Euch alles Gute für das neue kommende Jahr 2015!

  • #16

    Maria (Donnerstag, 21 August 2014 20:54)

    Deine Seite hat mir sehr geholfen, meine eigenen Erfahrungen besser einzuordnen und zu verstehen. Alles Gute für dich und DANKE!

  • #15

    Dana D. (Montag, 28 Oktober 2013 17:39)

    Hallo,
    mein Name ist Dana.

    Ich... ich habe keine Freunde und Familie.

    Ich bin immer ganz alleine gewesen,
    und niemand hat mir je geholfen.

    Das ist für mich jetzt egal,
    ich werde jetzt um meine Wünsche und Träume erfüllen.
    Und wenn ich eine Kind bekomme,
    werde ich es lieben und alles geben,
    was das Kind sich wünscht.

    Das schwöre ich...

  • #14

    Nicht geliebtes Kind (Samstag, 28 September 2013 10:51)

    Danke für Eure Einträge und Tipps hier. Euch auch alles, alles Gute.
    Wir haben weiter keinen Kontakt. Im Moment da ein Jahrestag ansteht, Träume und bisel Unruhe. Ein Buch habe ich bestellt um noch den letzten Rest aufzuarbeiten. Lawson, C: Borderline-Mütter und ihre Kinder. Ich werde es nur Scheibchenweise lesen können.
    Einmal war auf meinem AB ein Spruch von ihr - um mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Ich werde nichts mehr beantworten von ihr. Manchmal denke ich ihnen noch einen brief zu schicken. Aber sie wollen ja eh nicht verstehen und wer weiß wie sie so einen Brief noch gegen mich verwenden würden.

    Danke und alles Gute - die Homepageinhaberin
    Nicht geliebtes Kind

  • #13

    Justi (Mittwoch, 18 September 2013 14:29)

    Hallo nichtgeliebtes Kind,
    Unter Aktuell hast du die derzeitige Situation beschrieben. Als betroffene Tochter verstehe ich die Unbegreiflichkeit der Situation. Bei dir spielt die Adoption noch eine zusätzliche Rolle. Das verstehe ich. Ich habe, für mich, aus deiner Seite auch verstanden weshalb du es geschafft hast nicht zum Täter deiner eigenen Kinder zu werden. Dir fehlt einfach die genetische Disposition. In manchen Familien( meiner z.B.) ist diese Art der Persönlichkeitsstörung über Generationen vererbt (und ausgelebt ) worden.
    Bei der Erbschaft bist du völlig Leer ausgegangen.
    Und die Erziehungsmethoden deiner Aufzieherin sind mit Bausch und Bogen gescheitert.
    Du hast ein schönes Stück Arbeit hingelegt.
    Leider wird sie nicht aufgeben.
    Wichtig sind Werkzeuge um dich zu Schützen und auch Waffen um den nächsten "Grenz-Angriff" in seine Schranken zu weisen.
    Mein Rat an dieser Stelle lautet: Las dich beraten.
    Und das von jemanden der nicht einen Beruf gelehrt hat , nur um seine eigene besc... Kindheit durch Patienten emotional abarbeiten zu lassen. Einfach nur beraten lassen.
    Was du dann daraus als Rüstzeug nimmst bleibt immer dir überlassen.
    Du entscheidest.

    Sorry für die kriegerrischen Ausdrücke.
    Frau Mutter hat mich in der lezten Geburtstagskarte zum Feind erklärt.
    Ja !! ich habe es ( Hand-) Schriftlich, der Beweis dafür, das sie mir den Krieg erklärt hat.

  • #12

    Angie (Freitag, 28 Juni 2013 15:16)

    Hallo erwachsenes Kind, das Liebe verdient hat!
    Als ebenfalls Betroffene, die ihre eigene Geschichte aufarbeitet (was wahrscheinlich Lebenszeit füllend werden wird) habe ich Deine Seite gefunden. Ich finde es sehr wichtig, dass wir nicht länger schweigen, um uns gehör zu verschaffen und auch, damit die Öffentlichkeit aufmerksam wird. Nur durch eine veränderte Wahrnehmungsbereitschaft kann erreicht werden, dass Fälle von Missbrauch gesehen werden und vielleicht sogar hilfreich interveniert werden kann - damit nicht weiterhin, wie in vielen Fällen - aus Opfern wiederum Täter werden. Auch wenn Du nicht zum Täter wurdest, halte ich diesen Opfer-Täter-Kreislauf für eine fatale, stattfindende Sache, die es zu unterbrechen gilt. Es müssen nicht gleich Serienmörder sein - es reicht, wenn narzisstisch bedürftige Opfer selbst ihre Kinder emotional ausbeuten und wiederum bedürftig machen, weil sie selbst gar nicht erkennen, was falsch lief.
    Ich wünsche Dir Alles Gute auf Deinem Weg!

  • #11

    Oerni (Freitag, 07 Juni 2013 03:19)

    Nicht geliebtes Kind
    Erwachsene und insbesondere Eltern...ob Mutter oder Vater...haben in der Gesellschaft per se ein Ansehen, dass weit von der Vorstellung, dass sie auch TäterInnen sein könnten entfernt ist. Dennoch kenne ich viele Geschichte von Menschen, die als Kinder von einem Elternteil gequält wurden, so wie Du und auch ich. Wie sich doch diese Erlebnisse ähneln und ich denke, dass die Kindheit immer ein schmaler Grat war zwischen Leben und Tod. Hört sich dramatisch an aber ist bittere Realität und ja auch nachvollziehbar, denn Kinder sind den Eltern sowohl physisch als auch psychisch unterlegen und dieser Umstand wird ausgenutzt. Ich will gar nicht einmal sagen ausgenutzt, es gibt nur für diese Menschen-Täter-Borderliner keinen Halt mehr, da ist keiner der ihnen die Grenze zeigt und so wird Überleben tatsächlich zu einer Glücksache. Schön zu lesen, dass Deine Mutter es dennoch nicht geschafft hat Dir Deinen Lebenswillen zu brechen und es ist wichtig zu schaffen, sich von diesen Täterinnen emotional abzugrenzen. In der Hinsicht hatte ich es etwas einfacher, weil ich in einem Heim geboren bin und meine Mutter erst mit über 6 Jahren kennen lernte. Das war mein Glück, sonst hätte ich nicht überlebt. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute. Oerni

  • #10

    zerotonin (Montag, 27 Mai 2013 14:23)

    Hallo

    Ich habe gerade erst deinen Eintrag in meinem Gästebuch gesehen, vielen Dank dafür. Ich habe mich jetzt seit ein paar Monaten nicht mehr mit diesem Thema beschäftigt, was im Prinzip eigentlich absurd ist, da ich bei meinen Eltern wohne... Ich habe mich auch auf deiner Seite umgesehen und werde sie gern auch bei mir verlinken, wenn du nichts dagegen hast.
    Es muss öffentlicher werden, wie viele "vergessene Kinder" es gibt. Wie viele Mütter verkappte Borderlinerinnen sind oder sonstwie psychisch krank sind und somit systematisch das Leben ihrer Kinder zerstören.

    Nicht nur körperlicher Missbrauch muss auffallen. Auch der psychische muss endlich gesehen werden!

    Liebe Grüße und viel Kraft dir
    zero

  • #9

    silenceandbroken (Freitag, 15 März 2013 13:41)

    ich bedanke mich für diese homepage.
    es ist immer wieder erleichternd für mich, dass ich nicht alleine bin.
    und es ist auch immer wieder erstaunlich, in wie vielen sachen man sich selbst wieder erkennt.
    vor allem wenn es um psychische misshandlungen durch die eltern geht.

    viel kraft auf deinem weiteren weg.

    liebste grüße

  • #8

    Nicht geliebtes Kind (Sonntag, 30 Dezember 2012 11:12)

    Hallo und danke für all eure Einträge, die mich auch berühren. Katie und Chrissy - danke euch und ich wünsche euch Lebensfreude und Kraft, das ihr die schönen Seiten des Lebens genießen könnt! Ich besuche meine Adoptiveltern nur noch 3x im Jahr aus Selbstschutz. Es geht immer nur um sie - im Alter mehr denn je. Ich verlasse jetzt das Zimmer, wenn mein Vater von Krieg und gruseligen Themen redet, so auch am 25. Dezember. Ich schütze mich so gut e geht. Aber düstere Momente gibt es , vor allem vor dem einschlafen oder das icvh nachts 2 Stunden wach liege und ich auch manchmal weinen muss, weil all die schlimmen Erinnerungen hoch kommen und ich in Gedanken zu ihnen sage, was mir auf der Seele brennt und was ich schon vor 20 Jahren zu ihnen hätte sagen müssen.

    Heute denke ich, ich hätte mir vor x Jahren mal richtig Luft machen müssen, alles raus lassen, vor beiden auch auf die gefahr hin, das sie dann nichts mehr von mir wissen wollen. Aber ich glaube, es würde mir damit besser gehen. Als zu wissen, ich kann ihnen nicht mehr sagen was mich quält weil sie zu alt sind.

    Euch allen guten Rutsch und ein gesundes und schönes neues Jahr 2013!!! ;)

    Seid Euch selbst das Wichtigste, Ihr seid es Wert!!

  • #7

    Katie (Montag, 03 Dezember 2012 10:56)

    Ich bin stark berührt, was ich auf deiner Homepage lesen darf. Es ist toll in welche Richtung du deine Gedanken lenkst. Ich selbst bin vor 25 Jahren gleich nach der Geburt zur Adoption frei gegeben worden und bis heuer durch die Hölle gegangen welche du beschrieben hast. Leider fällt es mir oft nicht leicht so positiv zu denken wie du - oftmals sucht man fälschlicherweise die schuld bei sich selbst. Obwohl ich in mir drin weiss, diese Genugtuung darf ich ihr nicht zulassen, denn dann hat sie ihre Macht über mich, bis über den seit Mai strickt abgebrocheneh Kontakt, hinaus. Da ich selbst auch schon Mutter eines vier jährigen Sohnes bin versucht sie nun ihre Macht (äußerst gute soziale Stellung in der Öffentlichkeit, Geld..=unternehmerin) über Behörden etc mich auszuspielen und mir drogen, verwahrlosung etc anzuhängen um mir mein Kind zu nehmen. Jugendamt konnte ich sowieso das Gegenteil beweisen, da es haltlose Anschuldigungen sind. Aber Polizei u mundpropaganda ist schier unmöglich gegen anzukommen.
    Noch nie hat mir jemand zugehört und mich verstanden da sie ihr vornehmes Gesicht in der Öffentlichkeit gut zur schau stellt u alle damit täuscht. Ich bin eben das unreife ding u alle denken sie wäre im Recht :-( es tut gut zum ersten mal von jemand zu lesen der dasselbe erlebt hat. Es gibt mir Kraft weiter zu kämpfen! - Wobei mir zur Zeit viel Energie fehlt! Ich hoffe das mir die Zeit auch hilft alles aufarbeiten zu können und meinen Lebensfrohsinn zu entdecken.

    Ganz liebe grüsse schick ich dir! :-)

  • #6

    Christiane (Samstag, 28 Juli 2012 12:26)

    Hallo...

    Ich habe mir deine Seite angesehen und bin immer wieder erstaunt, wieviel Paralellen es gibt in den Verhaltensmustern von Borderline-Müttern. Und ja, ich finde das Traumata vergleichbar mit dem, was Geiseln und und Kriegsopfer durchmachen mussten. Eine Therapeutin nennt meine Kindheit nicht "gelebt", sondern "überlebt", ich denke das trifft es... Auf Gleichgesinnte zu treffen bedeutet mir was, denn ich denke Kinder von Boderline-Mütter haben eine ganz andere Welt betreten, eine, die Kinder mit ihren gesunden, zulänglichen Müttern weder verstehen noch auf emotionaler Ebene folgen können- ganz gleich, wie du deine Schmerz beschreibst. Es ist sowieso schade, dass man in seinem seelischen Schmerz nicht so bestätigt wird wie in körperlichen...

    Das mit deiner Homepage ist eine gute Sache, denn es sind nicht nur die Borderliner selbst die sich mitteilen wollen, sondern auch die, leider vergessen, Kinder, die alles ertragen mussten.

    Ich wünsche dir alles Gute

    Chrissy

  • #5

    nichtgeliebteskind (Freitag, 06 Juli 2012 19:05)

    Linktausch - ja gern @ Schattentheater! Danke für den Besuch!!! :)

  • #4

    Angelica Schindler (Montag, 07 Mai 2012 10:01)

    Was Du ueber die unterschiedlichen Auswirkungen von traumatischen Kindheitserfahrungen schreibst, verdient finde ich, noch viel genauerer Untersuchungen. Du beschreibst Dich als lebenstuechtig, doch wie Du richtig sagst, fuehren derartige Erfahrungen bei anderen zu uneuberwindlichen Schaedigungen.

    Ich habe eine Tochter mit Asperger Syndrom, die verglichen mit anderen Betroffenen erfolgreich in ihrem Leben ist. Eine Psychiaterin, die auf Autismus spezialisiert ist, sagte uns, dass es IMMER auf die Persoenlichkeit des Einzelnen ankommt, wie er mit seinem Leben fertig wird.

    Daraus schliesse ich, Du musst ein starke, positive Persoenlichkeit sein, weil Du es geschafft hast, trotz all der Widrigkeiten, mit denen Du zu kaempfen hattest, Dein Leben in den Griff zu bekommen.

    Hut ab!
    Angelica

  • #3

    Annette Leven (Sonntag, 29 April 2012 19:35)

    Ich habe mich sehr gefreut, auf deine Seite zu treffen. Die Lebensgeschichten der Angehörigen gehören viel mehr in das Licht der Öffentlichkeit. Es sollte bekannter werden, was Kinder mit einem Borderline-Elternteil erleben. Alle Achtung vor deiner Offenheit und mein voller Respekt für deine Darstellung und Analyse der Merkmale. Das, was dir widerfahren ist, kenne ich aus vielen Erzählungen. Ich bin Diplom-Psychologin und beschäftige mich schon seit Jahren mit der Borderline-Störung und der Situation von Partnern und Angehörigen. Ich werde in ein paar Monaten eine Beratungsmöglichkeit für Partner und Angehörige im Internet eröffnen für alle, die bei der Bewältigung ihrer Erfahrungen Unterstützung möchten. Als ich deine Geschichte las, war ich auch erstaunt, wie gut du das für dich hinbekommen hast. Solche Komplimente klingen manchmal etwas seltsam, ich hoffe, du fasst es nicht so auf, denn es kommt von Herzen. Liebe Grüße, Annette Leven

  • #2

    nichtgeliebteskind (Samstag, 28 April 2012 11:53)

    Danke Stephan Leifeld, für deinen Besuch und den netten Eintrag! ;) Deine Webseiten sind auch sehr interessant.

    Ich freue mich über weitere Besucher und Einträge hier.

  • #1

    Stephan Leifeld (Dienstag, 24 April 2012)

    Ich habe mit großem Interesse deine Homepage gelesen. Vielleicht solltest Du doch darüber ein Buch schreiben ... Dir von der Seele ... in die Herzen der Leser ... manche sind Betroffen, manche werden betroffen sein ... ganz liebe Grüße