Wie grenzt man sich ab, wie schützt man sich vor übergriffigem Verhalten?

 

 

Als Ersts - du musst gar nichts!

DU allein entscheidest als Erwachsener, was du mit dir machen lässt!

 

- begib dich auf die Erwachsenenebne, bleib beim Umgang mit deinen Eltern nicht in der Kinderebene stecken

 

- sie zu, dass du unabhängig bist von ihrer Hilfe, ihren Zuwendungen egal welcher Art, um so weniger bist du erpressbar

 

- Du musst nicht jede neugierige Frage beantworten, du kannst schweigen, Thema wechseln

- gib übergriffigen Menschen so wenig Infos über dich, wie möglich, lass dich nicht ausfragen

- wenn man dich nötigt, du sollst doch vorbei kommen, etwas erledigen, obwohl der andere das selbst könnte, sage du hast keine Zeit

 

- übe dich in Smaltalk und Unverfänglichem

 

- Gib deine Zeit nur her wenn du es wirklich möchtest und schaffst

 

- wenn du noch berufstätig bist, Kinder hast usw. , bestimmst du, wann du sie besuchst, Sage: Ich komme Samstag von 16-17 Uhr vorbei, bleibe nur so lange, wie du es möchtest

 

- täglich Telefonieren muss man mit der Mutter nicht, sage als Grund: "Es gibt bei mir nicht täglich Neues zu berichten." und dann lege auf.

 

- Oder sage "Ich habe dich lieb, aber du nervst mit deinen vielen Anrufen" (Du musst dir auch nicht die täglichen/wöchentlichen Arztbesuche im Detail erzählen lassen).

 

Du musst lernen es auszuhalten, das sie sauer auf dich sind !

 

- Du kannst jedes Gespräch, jedes Telefonat beenden, wenn es dir unbehaglich wird, ohne dich zu rechtfertigen

 

- nicht rechtfertigen und KEINE SCHULDGEFÜHLE

 

- In Destruktiven Gesprächen, bei Beleidigungen gegen dich, sage "Ich möchte nicht, dass du so mit mir redest!"

 

- wird das ignoriert, verlasse das Zimmer, gehe ganz aus der Situation, ohne dich zu rechtfertigen

 

Du bist richtig, der der dein Nein nicht respektiert, der deine Stoppschilder missachtet, liegt falsch, lass es dir nicht mehr gefallen.

 

Sage: Ich stehe nicht mehr zur Verfügung für:

 

- emotionale Erpressung

- Lügen, Bevormundungen

- als Partner oder Freundesersatz

- was auch immer diese Beziehung belastet

 

 

Sage NEIN, wenn du etwas nicht möchtest, keine Zeit hast. Nicht diskutieren, nicht rechtfertigen. Klare Ansagen in kurzen, eindeutigen Sätzen! Wenn nicht anders möglich, Kontakt reduzieren.

 

 

Ganz oft wissen sie auch bei ihren erwachsenen Kindern, welche Knöpfe sie drücken müssen, das erwachsene Kind fühlt sich wie ein 5 jähriges Kind und mukst nicht (es wurde ggf. Jahrzehnte lang so konditioniert!). Komm raus aus dieser Kinderebene.

 

Kommunikation mit Menschen die einem Gutes wollen, läuft immer auf Augenhöhe. Wenn du dich schlecht fühlst in einem Gespräch, läuft etwas falsch. Achte auf dein Bauchgefühl, bleibe bei dir!

 

Du kannst diese Sätze abwandeln für alle Kontakte mit schwierigen Menschen, egal ob es ein destruktiver Partner ist, ein Arbeitskollege.

 

Gib solchen nicht zu viele Informationen  über dich, lass dich nicht ausfragen und auch nicht reglementierten oder "erziehen". Niemend hat das Recht dazu!

 

Übe es in kleinen Schritten, werde immer gelassener, meide den Kontakt wenn du kannst, ansonsten sei distanziert.

 

Vergiss nicht: toxische Menschen streiten nicht mit Dir, sie argumentieren im Wesentlichen mit sich selbst und Du wirst eingeweiht in ihre langen, ermüdenden Monologe. Sie gedeihen im Drama und leben dafür. Jedes Mal, wenn Du versuchst, ein Argument abzuliefern, das ihre lächerlichen Behauptungen begegnet, gibst Du ihnen Nachschub. Fülle nicht den Vorrat der Narzissten auf – gib Dir vielmehr selbst die Bestätigung, dass ihr missbräuchliches Verhalten das Problem ist, nicht Du. Schneide die Interaktion ab, sobald sie voraussehbar eskaliert, und nutze Deine Energie stattdessen für etwas dekadente Selbstfürsorge.

Diese alltäglichen Mikroaggressionen ereignen sich auch in toxischen Beziehungen. Wenn Du einen narzisstischen Täter darauf aufmerksam machst, dass sein Verhalten zum Beispiel nicht akzeptabel ist, werden sie oft pauschale Verallgemeinerungen über Deine Überempfindlichkeit machen oder eine Verallgemeinerung machen wie: „Du bist nie zufrieden“ oder „Du bist immer so empfindlich,“ statt die wirklichen Probleme an die Hand zu nehmen. Es ist möglich, dass Du manchmal überempfindlich bist, aber es ist auch möglich, dass der Täter unempfindlich und grausam ist die meiste Zeit.

Einfach zu erklären: „Das habe ich nie gesagt,“ und weg zu gehen, falls die Person Dich weiterhin für etwas beschuldigt, etwas getan oder gesagt zu haben, was Du nicht getan oder gesagt hast, kann helfen, dieser Art von Interaktion eine feste Grenze zu setzen.

 

Viel Erfolg bei der Umsetzung !!! ;-)

 

 

Es geht nicht darum, was dir im Leben passiert,

sondern wie du darauf reagierst.

(Epictetus)